Red Steel: Mein erster Eindruck

Red SteelSeit knapp drei Wochen liegt Red Steel nun schon bei mir rum, und endlich ist die Zeit gekommen, sich das Spiel mal anzusehen: Urlaub, Weihnachten vorbei, gestern mal wieder knapp 500€ bei IKEA gelassen,… wo waren wir? Ach ja, Red Steel!

Also, ganz ohne Vorurteile gehe ich nicht an dieses Spiel. Einerseits der ganze Hype vor dem Wii-Launch, das Gequatsche von “DEM Spiel neben Zelda”, andererseits die ersten Berichte anderer Websites und Zeitungen.

Ok, rein ins Menü. Äh, wie steuert man das? Ah ja, Drag ‘n’ Drop. Interessant, aber für ein Spiel ein bisschen ungewohnt. Und was bedeuten die Symbole da rechts? Ach, das steht links unten. Sehr geschickt… NICHT.

Naja, schnell die Einstellungen gecheckt und ab ins Spiel. Man zielt mit der Wiimote, indem man einen weißen Punkt über den Bildschirm bewegt, gleichzeitig bewegt man die Spielfigur Scott mittels Analog-Controller auf dem Nunchuk. Ist also ganz ähnlich wie bei gängigen Ego-Shootern auf dem PC, nur dass die Wiimote hier die Mouse ersetzt (Zielen und Schießen) und das Nunchuk die Tastatur (Bewegung).

Leider kommt einem dieses Prozedere ein wenig indirekt vor, nicht zu vergleichen mit Wii Sports. Ist ein bisschen wie LKW fahren, nachdem man gerade aus seinem Roadster gestiegen ist. Es fühlt sich einfach nicht echt an, man “fühlt” die Bewegungen nicht.
Weiteres - noch lustiges - Detail ist, dass man die Wiimote niemals zu weit nach rechts oder links bewegen sollte. Dann dreht man sich nämlich erstmal drei Runden im Kreis, bis man irgendwie wieder die Mitte des Bildschirms gefunden hat.

In der ersten Mission lernt man erstmal die Steuerung, das klappt sogar ganz gut. Die oben beschriebenen Schwächen der Steuerung werden relativ simpel kaschiert: Man kann relativ oft getroffen werden. Ich bin jedenfalls bisher nicht gestorben, wobei ich es nicht unbedingt darauf angelegt habe, ungetroffen die Mission zu beenden.

Also, nochml zur Story: Während man sich durch das halbe Hotel ballert, um aufs Dach zu kommen, wo die Yakuza Sato, Vater der eigenen Freundin, festhalten, kommt man so laaaaangsam mit der Steuerung klar.
Ist man dann irgendwann auf dem Dach, sollte man die Steuerung auch recht schnell perfektionieren: An allen Ecken lauern Gegner, die sich sogar recht intelligent um die Ecke schleichen und einen verfolgen (praktisch, wenn man diesen Gegner die ganze Zeit über in der Zielerfassung hatte und so genau weiß, wo er gerade steckt).

Jetzt wirds auch schon fast ein bisschen eintönig, aber kurz nachdem man vom Dach runter ist, ist die Mission dann auch vorbei und Sato ist in seiner Suite angekommen.

Hier höre ich jetzt erstmal auf, denn nachdem ich gestern Nacht bis 2 Uhr Wii Sports (Tennis) gespielt habe, tut mir langsam der rechte Arm weh

10 Kommentare
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    10 Kommentare zu “Red Steel: Mein erster Eindruck”

  1. 29. Dezember 2006 - 09:14 Uhr  

    1. mjdragon

    Habe das Spiel unterm Weihnachtsbaum gehabt und noch in der selben Nacht angespielt. Seltsamerweise viel mir die Steuerung des Katanas leichter als die der Shootersequenzen (was bisher in allen Tests, die ich gelesen habe, umgekehrt kritisiert wurde!). Zudem hatte ich einen zwanzig zentimeter breiten “Toten Bereich” auf der rechten Seite indem die Wiimote nicht erkannt wurde. Bis ich meinen Subwoofer mal einen halben Meter zur Seite geschoben habe ;) Seitdem klappst auch mit der Shooter Steuerung. Aber ich muss dir recht geben, zu weit darf man da nicht wegrutschen… das stört doch ziemlich. Wobei das bei mir nur für die rechte Seite gilt! Wenn ich nach links schwenke, bleibt die Perspektive einfach stehn. Schon merkwürdig… Ansonsten ist es ein Spiel für Gelegenheitszocker. Länger als ne Stunde kann ich den Arm dann doch nicht ausgestreckt halten. Aber das tränniert die Mukkies. In einem Jahr haben wir alle ( “Solche” ) Oberarme! Grafik und Sprachausgabe sind zwar etwas Mau aber mir machts Spaß! Wo wir wieder beim Thema wären… ;) Bis dahin!

  2. 29. Dezember 2006 - 21:05 Uhr  

    2. Doggy

    Soviele Ego Shooter sind ja noch nicht draussen,
    Far Cry soll ja echt unter aller sau sein,
    da bleibt nur noch red steel oder cod.
    was würdet ihr empfehlen?

  3. 30. Dezember 2006 - 16:35 Uhr  

    3. rebell

    Von Red Steel war ich doch ein wenig enttäuscht nach dem ganzen Rummel…, aber meiner Meinung nach ist es noch um Längen besser als Far Cry.
    Aber ich blicke mal optimistisch in die Zukunft, dass im Laufe der Zeit noch gute Ego Shooter herauskommen, Red Steel, aber auch Far Cry wirken so, als hätte man sich nur beeilt, um sie vor Weihnachten auf den Markt zu bringen.

  4. 30. Dezember 2006 - 21:15 Uhr  

    4. mjdragon

    So, habe redSteel jetzt ca. 3 Stunden gezockt und die Steuerung wird immer leichter und sicherer. Auch habe ich Autos oder Gabelstapler noch nie so schön explodieren sehen. KI sucht man noch vergeblich, aber zum kurz mal Zocken finde ich es inzwischen sehr gelungen. Auch die Speicherpunkte sind großzügig veteilt. frust kommt bei mir nicht auf. CoD ist nicht mein Fall, soll aber besser sein!

  5. 30. Dezember 2006 - 23:44 Uhr  

    5. derlordhelmchen

    Also ich musste das Red Steel im Spiel nochmals Konfigurieren, da es sehr ungenau war. Aber danach hat es richtig Spass gemacht zu Zocken. Aber ich hoffe das bald neue Spiele erscheinen.

  6. 02. Januar 2007 - 12:16 Uhr  

    6. YuOminae

    Red Steel ist in Solo Player funny
    Mp frust !

  7. 02. Januar 2007 - 17:31 Uhr  

    7. TheCurse1

    guten tach!
    hätte da mal eine frage zu RedSteel:
    Wie schauts da mit nem Multiplayer aus? Vorhanden? wenn ja inwiefern?
    danke schon mal im vorraus für die antworten

  8. 02. Januar 2007 - 20:37 Uhr  

    8. Mastermind

    @TheCurse1
    man kann Red Steel mit bis zu drei Freunden Spielen.
    Jeder bekommt dann 1/4 Bildschirm.
    Splittscreen halt.

  9. 03. Januar 2007 - 12:42 Uhr  

    9. TheCurse1

    aha. hört sich ja schonmal gar nich schlecht an. Dann is das warscheinlich ganz normales Jeder-Gegen-Jeden wa? ich lege sehr viel wert auf nen gescheiten Multiplayer und bin immer enttäuscht,wenn man sich dann nur zu zweit (oder in diesem fall zu viert) in einer viel zu großen karte jagen muss. Bots oder so fände ich auch nich schlecht.aber die gibts bei RedSteel warscheinlich nicht was? Oder irgendwelche interessanten Multiplayer-Games (Capture the Flag etc.). weiß jemand ob sowas bei RedStell vorhanden ist?

  10. 04. Januar 2007 - 20:08 Uhr  

    10. mimoun

    ctf glaubch nich auch keine bots,nur team dm… macht trotzdem echt spaß….

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