Günther Beckstein - Lob für gewaltlose Videospiele
Besonders bei Jugendlichen die gerne Computerspiele spielen ist Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein mit seinem Marsch gegen ‘Killerspiele’ bisher eher unbeliebt. Das scheint ihm jetzt auch einmal aufgefallen zu sein und so lobte er bei der Eröffnung des Kongresses Munich Gaming die Videospiel-Branche. Beckstein meinte, sie sei wichtig für den Arbeitsmarkt, zudem fördere das Spielen von Videospielen die Reaktionsschnelligkeit, strategisches Denken und andere Fertigkeiten.
Danach meinte er aber auch wieder, dass es wichtig sei, Videospiele mit einem kritischen Blick zu betrachten. Sie würden zur Vernachlässigung sozialer Kontakte, Bewegungsarmut, Sucht und anderem führen. Zu den gewaltvollen ‘Killerspielen’ meinte der Ministerpräsident wörtlich:
“Ziehen Sie sich nicht darauf zurück, dass der Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und Gewalttätigkeit nicht eindeutig belegbar ist. Investieren Sie in den Jugendschutz. Ziehen wir gemeinsam an einem Strang, denn Gewaltspiele haben in unseren Kinderzimmern nichts zu suchen.“
Wenn ich das richtig verstehe ist er also an sich für Videospiele aber gegen jedes Spiel mit gewaltlichem Inhalt. Das dürfte einige Spieler zufrieden stellen, andere wiederum absolut gar nicht ansprechen.










9 Kommentare zu “Günther Beckstein - Lob für gewaltlose Videospiele”
1. Kr33p1ND3atH
Wieso sollen die Firmen in Jugendschutz investieren? Dafür haben wir doch schon genügend Organisationen. Des weiteren stimme ich ihm sogar teilweise zu, denn Gewaltspiele haben in Kinderzimmern wirklich nichts zu suchen oder das Ganze sollte zumindest von den Eltern im Auge behalten werden. Nur wieso der Mann daraus immer wieder den Schluss zieht, man müsse derartige Spiele verbieten, statt einfach an einer effektiveren Umsetzung des Jugendschutzes zu arbeiten, ist mir immer noch ein Rätsel. Wobei eigentlich ist die Antwort darauf wahrscheinlich wieder mal, dass es der, von Politikern so gern beschrittene, einfachere Weg.
2. de Günn
Gewaltspiel ist auch nicht gleich Gewaltspiel! Es ist schon wichtig sie von Kindern fern zu halten, allerdings sollten sie nicht absolut verboten werden.
3. magicflofla
ich glaube er meint damit das killerspiele bei kindern und jugendlichen nichts zu suchen hat! so ist es ja auch
4. RyoAue
Nanu? Ich ertappe mich ihm vollkommen recht zu geben^^ Gewaltspiele haben tatsächlich nichts in KINDERzimmern verloren. Blöd nur das sein Feldzug auch Erwachsene mehr oder weniger im Visier hat. Ab 18 sind es keine Kinderzimmer mehr, Kumpel!
5. T.K.
ein schwachsinn ich kann nur zustimmen shooter und “killerspiele” sind nichts für kleine kinder allerdings muss ich sagen das ich seit ich 13 bin CS und so was spiele mittlerweile sogar Postal und Manhunt und ich kann sagen ich finde das übertrieben am ende sind es “nur” Pixel und ich verspüre nicht den reiz auch nur irgendeinen amoklauf zu veranstalten geschweige den jmd umzubringen ich finds viel schlimmer das bei solchen geschichten immer “Killerspiel-Spieler” als böse Sündenböcke für die zunehmende Verarmung in deutschland und die daraus resultierende perspektivlosigkeit bei jugendlichen genommen werden. Im übrigen ich hab schon so gut wie jedes Genre gespielt am liebsten sind mir immmernoch “unbrutale” Nintendo Games wie MK obwohl Resi4 auch was hat.
6. de Günn
Mario Kart - Da schiesst du mit Panzern! Hör auf
7. Boff
@de Günn: Super Mario Galaxy, da zielt man auch noch beim Schießen. Also hat man quasi ein Gewehr in der Hand
8. KamahI
stimme voll und ganz zu soll alles so bleien wie es ist, weil brutale Spiele haben in Kinderzimmern nunmalwirklich nichts verloren, was ja auch der Gesetzgebung entspricht, also Beckstein ftw
9. Compterspiele-Zukunft » Blog Archive » unsinn - US-Mediziner: Computerspiele machen nich…
[...] einige gefährdeter als andere, aber das schnelle > Erfolgserlebnis in WOW einfach durch investierte Zeit, zieht einen > sehr schnell in seinen [...]
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