Virtual Console Review: Blazing Lazers

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Willkommen zu unserem ersten VC-Review, das sich weder um einen Nintendo-Titel, noch um eine Nintendo-Konsole dreht. Denn reizvolle Konkurrenzprodukte gab’s schon damals.

Es dreht sich um ein Spiel, das seinerzeit sehr bekannt war: Blazing Lazers für die TurboGrafx 16, erhältlich ab 1989 und mein persönlicher VC-Favorit. Es zählt zum Genre der vertikal scrollenden Space-Shoot’em-Up und kann eine regelrechte Baller-Sucht verursachen.

Was erwartet man von einem Space-Shoot’em-Up? Natürlich tonnenweise Gegner, die zerstört werden wollen, dutzende verschiedene Upgrades, die eingesammelt werden wollen und zu einer immensen Feuerkraft verhelfen, eine Varietät an verschiedenen Leveln, einen nicht zu unterschätzenden Schwierigkeitsgrad, und einen bombigen Soundtrack.

Das alles bekommt man mit Blazing Lazers. Die Story ist weder sonderlich originell, noch wichtig: Aliens greifen die Menschheit an, deshalb zieht man als letzte Hoffnung der Menschen los, und hat die Mission, den Aliens mithilfe des mächtigsten Kampfschiffes aller Zeiten klarzumachen, dass die Menschheit kein leichter Gegner ist.

Nun zu dem Wichtigsten: Die Waffen. Das ist garnicht so leicht zu erklären, weil es unheimlich viele Variationen und Konbinationsmöglichkeiten gibt. Im Wesentlichen gibt es vier verschiedene Waffenarten, die passenderweise mit dem römischen Zahlen I bis IV benannt sind.

  • I. Photon-Blaster:
    Die Standard-Waffe. Ein relativ simples Geschoss, das es aber in sich hat: Mit genügend Power-Ups kann man in bis zu 5 Richtungen gleichzeitig schießen.
  • II. Power-Welle:
    Meine absolute Lieblingswaffe! Besitzt eine unheimliche Durchschlagskraft, ist verdammt schnell und schießt in die Richtung, in der man das Schiff kippt. Je mehr Energie, desto größer der Feuerbereich.
  • III. Felddonner:
    Feuert einen Laserstrahl mit sehr hoher Durchschlagskraft ab. Der Feuerbereich und das Schussverhalten hängen von der verfügbaren Energie ab.
  • IV. Ring-Blaster:
    Bildet eine mondartige Barriere, die sich um das Schiff dreht. Die Anzahl der Barrieren hängt von der verfügbaren Energie ab.
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    Jede dieser Waffen hat insgesamt sechs Stufen, die ihr mit sogenannten Gel-Kapseln steigern könnt. Und für den Notfall habt ihr auch noch Bomben im Gepäck, die ihr aber weise und sparsam einsetzen solltet, da so mancher Boss gar nicht leicht zu besiegen ist.

    Neben den vier Hauptwaffen gibt es auch noch verschiedene Power-Ups, wie beispielsweise Lenkraketen, Minihelfer, zusätzliche Schilde undsoweiter. Ihr seht, es gibt dutzende Kombinationsmöglichkeiten.

    Geschicklichkeit ist die halbe Miete in diesem Spiel. Kontakt mit gegnerischen Schiffen oder einkassierte Treffer sorgen dafür, dass die Stufe eurer Waffe sinkt, euren Schild und Power-Ups verliert, oder (wenn ihr keine Schilde habt) einen Versuch verliert.

    Auch wenn die grafische Präsentation irgendwo zwischen NES und SNES hängt, und man aus dem TurboGrafx sicher mehr hätte rausholen können, kann dieses Spiel durch seine ununterbrochene Action und das authentische Shoot’em-Up-Feeling aufwarten.

    Das einzige, was man an diesem Spiel bemängeln kann, ist ein fehlender Mehrspielermodus für zwei oder mehr Spieler. Doch das ist zu verschmerzen, man kann sich wunderbar abwechseln und die neun Levels gemeinsam meistern.

    Der Preis für dieses Meisterstück beträgt 600 Wii-Punkte und lässt sich mit Wiimote, Classic-Controller oder GameCube-Controller spielen. Ich empfehle den Classic-Controller, mit dem großen Steuerkreuz hat man einfach mehr Kontrolle.

    Fazit: Den Kauf wird niemand bereuen, denn mit diesem Ballerpaket kann man wunderbar die Zeit totschlagen oder seinen eigenen Highscore immer wieder toppen. Der Sound ist sehr gut und passt wunderbar zum Gameplay. Endlose Gegnerhorden stellen sich euch in den Weg, so dass die Action so schnell keinen Abbruch findet. Die neun Levels sind abwechslungsreich und von der Länge her genau richtig, der Schwierigkeitsgrad ist einfach perfekt. Ein Mehrspielermodus hätte das Spiel super abgerundet, fehlt aber leider. Also ist dieses Spiel (fast) durchweg zu empfehlen!

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